Hochschulzugang

Gesetzliche Grundlage: Bay. Hochschulgesetz (BayHSchG) vom 23. Mai 2006, Art. 45
Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige
(1) 1 Absolventen und Absolventinnen der Meisterprüfung wird der allgemeine Hochschulzugang eröffnet, wenn sie ein Beratungsgespräch an der Hochschule absolviert haben.
2 Satz 1 gilt entsprechend für Absolventen und Absolventinnen der vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus der Meisterprüfung gleichgestellten beruflichen Fortbildungsprüfungen sowie für die Absolventen und Absolventinnen von Fachschulen und Fachakademien.
Nähere Ausführungen finden sich dann im § 31 der Qualifikationsverordnung - QualV) vom 2. November 2007

Abschnitt 4, Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung

Allgemeiner Hochschulzugang für Absolventen und Absolventinnen einer beruflichen Fortbildungsprüfung

(1) 1 Der allgemeine Zugang zur Hochschule gemäß Art. 45 Abs. 1 BayHSchG wird nachgewiesen durch ein im Freistaat Bayern erworbenes
1. Zeugnis über die bestandene, nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung abgelegte Meisterprüfung oder

2. Zeugnis über die bestandene, vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus der Meisterprüfung gleichgestellte, nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung abgelegte berufliche Fortbildungsprüfung oder

3. Zeugnis über die bestandene Abschlussprüfung einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachschule oder Fachakademie.

2 Der allgemeine Zugang nach Satz 1 setzt voraus, dass ein Beratungsgespräch an der Hochschule absolviert wurde, an der das Studium aufgenommen werden soll; die Hochschule stellt hierüber eine Bescheinigung aus. 3 Zusätzlich sind die Durchschnittsnote der beruflichen Fortbildungsprüfung und das Datum des Erwerbs der Studienberechtigung zu bescheinigen. 4 Das von einer bayerischen Hochschule bescheinigte Beratungsgespräch wird von einer anderen Hochschule anerkannt, soweit es sich um denselben oder einen eng verwandten Studiengang handelt.

Für die den harten NC-Fächern (Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie) bewerben sich die Absolventen einer Akademie direkt über die Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals ZVS) unter:
www.hochschulstart.de ; in diesem Fall konkurrieren die Bewerber mit den regulären Abiturienten, eine spezielle Quote gibt es nicht.

Für Fächer mit örtlichem NC bewerben sich die Interessenten bei uns. In diesem Fall stehen für die berufl. Qualifizierten, aber auch die Meister nur 2% der Studienplätze zur Verfügung.

Diese Informationen wurden uns von
Dr. J. Gündel
Leiter des Informations- und Beratungszentrums für Studiengestaltung und Career Service der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Schlossplatz 3
91054 Erlangen
Tel.: 09131 / 85-24051
zusammengestellt.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön dafür!